Verletzendes verstehen, Sicherheit zurückgewinnen

Nach belastenden Erfahrungen kann Therapie helfen, Körper und Seele zu beruhigen, Vertrauen aufzubauen und wieder im Jetzt anzukommen.

Wenn das Erlebte nicht verblasst

Ein Trauma entsteht, wenn etwas so überwältigend ist, dass der Körper 
und die Seele keinen Weg finden, es zu verarbeiten.
Manche Erfahrungen hinterlassen tiefe Spuren. Das Erlebte taucht wieder auf, in Erinnerungen, Gefühlen oder im Körper. Oft zeigt sich die Belastung erst später durch Angst, Schlafprobleme, Rückzug oder das Gefühl innerer Betäubung. In der Traumatherapie geht es darum, wieder Sicherheit zu spüren, den eigenen Körper bewusster wahrzunehmen und das Erlebte behutsam einzuordnen. So kann Stabilität entstehen und Vertrauen in das eigene Leben langsam zurückkehren.

Leistungen

Schwerpunkte meiner
Arbeit in der Traumatherapie

Trauma kann viele Formen haben. Entscheidend ist, wieder Sicherheit und Kontrolle zu finden.

Jeder Mensch erlebt Belastendes anders. Ein Trauma kann durch ein einzelnes Ereignis entstehen oder das Ergebnis lang anhaltender Belastungen sein. In meiner Praxis steht zunächst Stabilisierung im Vordergrund, bevor das Erlebte behutsam angesehen und verarbeitet wird. So kann das Geschehene Teil der eigenen Geschichte werden, ohne das Leben weiter zu bestimmen.
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Akzidentelles Trauma

Folge eines Ereignisses wie Unfall, Naturkatastrophe oder plötzlicher Verlust.

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Interpersonelles Trauma

Von Menschen verursachte Traumata, etwa durch Gewalt, Missbrauch oder Vernachlässigung.

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Komplextrauma

Langandauernde traumatische Erfahrungen, oft aus der Kindheit, die das Selbstbild und die Beziehungsfähigkeit nachhaltig prägen.

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Entwicklungstrauma

Frühe emotionale Verletzungen durch fehlende Zuwendung oder Sicherheit in prägenden Lebensphasen.

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Posttraumatische Belastungsstörung

Anhaltende Symptome wie Flashbacks, Albträume oder Übererregung nach einem traumatischen Erlebnis.

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Transgenerationales Trauma

Wenn unverarbeitete Traumata früherer Generationen unbewusst weitergegeben werden und bis heute wirken.

Was ich durch
Traumatherapie ermögliche

Mehr innere Stabilität

und Sicherheit

Therapie hilft, sich im eigenen Körper und Erleben wieder sicher zu fühlen.

Verarbeitung
belastender Erinnerungen

Das Erlebte wird behutsam angeschaut, verstanden und in die Lebensgeschichte integriert.

Vertrauen und Lebensenergie
zurückgewinnen

Mit wachsender Stabilität entsteht Raum für Zuversicht, Verbundenheit und neue Lebenskraft.

Wie die Traumatherapie
konkret abläuft

Schritt 1

Kontakt aufnehmen

Sie können sich online oder telefonisch melden. Auf Wunsch führen wir ein kurzes, unverbindliches Vorgespräch.

Schritt 2

Erstgespräch

In 50 Minuten besprechen wir Ihr Anliegen. Sie lernen meine Arbeitsweise kennen und erhalten eine erste Einschätzung.

Schritt 3

Therapie

Mit dem Start der Therapie entsteht Raum, um Belastendes zu verarbeiten und wieder mehr Ruhe und Klarheit zu finden.

“Aus Schmerz kann Sinn entstehen. In jeder Erfahrung liegt auch die Möglichkeit, sich selbst neu zu begegnen und inneren Frieden zu finden.”

– Mag. Gotthard Bertsch

Häufige Fragen zur Traumatherapie

Welche Arten von Traumata gibt es?

Man unterscheidet zwischen Traumata, die durch äußere Ereignisse entstehen und jenen, die durch Menschen verursacht werden, wie Gewalt oder Missbrauch. Beide können tiefgreifende seelische Spuren hinterlassen und benötigen behutsame Aufarbeitung.

Nein. Traumatherapie bedeutet nicht zwangsläufig, die belastenden Erinnerungen direkt anzuschauen. Zuerst geht es darum, Stabilität und Sicherheit aufzubauen. Erst wenn genügend innere Stärke vorhanden ist, kann das Erlebte behutsam bearbeitet werden.

Ein Trauma kann sich auf sehr unterschiedliche Weise zeigen: durch Albträume, Flashbacks, ständige innere Anspannung oder das Gefühl, vom eigenen Körper oder den Gefühlen abgeschnitten zu sein. Auch Schlafprobleme, Reizbarkeit, Schreckhaftigkeit oder sozialer Rückzug sind häufige Folgen. Wenn solche Symptome über längere Zeit bestehen, kann eine Traumatherapie hilfreich sein.

Die Dauer hängt von der Art des Traumas und der individuellen Belastung ab. Oft ist eine längere Begleitung sinnvoll, da es Zeit braucht, Vertrauen und Stabilität aufzubauen.

Wichtiger als die Dauer ist, dass sich der Prozess sicher und stimmig anfühlt.

Wenn belastende Erlebnisse Ihr Denken, Fühlen oder Handeln bis heute stark beeinflussen oder Sie sich im Alltag häufig überfordert und unsicher fühlen, kann Traumatherapie ein hilfreicher Weg sein. Im Erstgespräch besprechen wir gemeinsam, welche Form der Unterstützung am besten passt.

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